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Gemmycon war unser erstes Pferd, er hat unser Leben komplett verändert. Wir haben ihn im Internet gefunden und waren sofort verliebt.

Leider ist Gemmycon schon von uns gegangen aufgrund seiner Verletzungen am Bein, bedingt durch den Tuniersport. Es hat uns das Herz gebrochen, aber er hat das alles hier überhaupt erst möglich gemacht. Durch ihn haben wir gesehen, wie viel Leid es auf der Welt gibt und wie man vielen Tieren helfen kann. Er ist der Grund für diesen Verein, ohne Gemmycon wären wir nicht die, die wir heute sind. Deshalb heißt der Verein auch Gemmy's Arche.

Sansibar kam als zweites zu uns. Wir haben ihn aus einem Verkaufstall, er war in einem sehr schlechtem Zustand. Er war abgemagert bis auf die Knochen und stand in einer stockdunklen Box, die so klein war, das er sich nicht darin drehen konnte. Er konnte nicht mal mehr schlucken und seine Beine waren so steif wie Stöcker. Er konnte kaum laufen. Er war so verängstigt und hektisch. Dieses 1,96m Pferd war kaum zu bändigen, so panisch war er. Es hat eine Menge Zeit und Geduld gekostet ihn wieder aufzupäppeln und an uns zu binden. Jetzt ist er ein richtiger Schmuser und fordert seine Streichelheiten vehement ein! Leider ist er nun fast blind und deshlab leicht schreckhaft. Aber seine Kumpels geben ihm die Sicherheit, noch immer über den Platz zu rennen.

Segantini, auch Tini genannt wurde uns vom Tierschutzverein KoMeT vermittelt. In seiner Jugend war er ein erfolgreiches Rennpferd. Mit dem Alter wurde er einfach ausrangiert und auf einen Sandplatz gestellt. Ohne Sozialkontakte und menschlicher Zuneigung. Wir holten ihn zu uns und wurde mit Liebe überschüttet. Er wusste garnicht wohin mit soviel Zuneigung.

Bobby wurde einfach bei uns am Stall angebunden und stand eines Morgens plötzlich dort. Wir wussten nicht zu wem er gehörte und wer er war. Später fanden wir heraus, dass er schwere Probleme mit der Luft hatte. Er hat sehr schlecht Luft bekommen. Deshalb hatte sein ehemaliger Besitzer ihn abgestellt. Wir haben ihn lange mit Medikamenten und einem Inhalator über Wasser halten können, leider wurde seine Erkrankung immer schlimmer und wir mussten ihn zum Schluss mit Cortison behandeln. Für ihn wäre es Quälerei gewesen, ihn noch länger damit am Leben zu erhalten, deshalb mussten wir uns schweren Herzens  von ihm trennen.

Moritz kam durch unseren Stallbesitzer zu uns, eigentlich gehörte er seiner Tochter, die war inzwischen aber aus dem "Ponyalter" heraus gewachsen und kümmerte sich deshalb nicht mehr um den kleinen Kerl. Wir haben uns mit um ihn gekümmert, da er mit unseren Alten zusammen stand. Als wir unsere Pferde zu uns auf den Hof holten, haben wir Moritz geschenkt bekommen und haben ihn mit genommen. Er hatte Cushing und nahm immer weiter ab. Wir haben ihn massig zugefüttert und haben ihn auch mit Medikamenten behandelt. Leider kam er gegen seine Krankheit irgendwann nicht mehr an und wir mussten ihn erlösen. Es war sehr schwer ihn gehen zu lassen, weil er noch so viel Lebensfreude hatte und noch nicht gehen wollte. Aber wenn der Körper nicht mehr kann, gibt es manchmal keinen anderen Ausweg mehr.

Benny war ebenfalls ein Pony, das wir von unserem ehemaligem Stallbesitzer geschenkt bekommen haben. Auch er hatte Probleme mit der Atmung. Obwohl uns das Pony nicht gehörte, haben wir die Medikamente für ihn bezahlt und die Boxen gemistet, da sich sonst keiner darum gekümmert hat. Aber leider verlor auch Benny den Kampf gegen Asthma und wir mussten ihn einschläfern lassen.

Edie, unseren Esel, lernten wir ebenfalls am Stall kennen. Er gehörte auch unserem Stallbesitzer. Um es kurz zu fassen haben wir eigentlich fast alle seiner Pferde mitgenommen :) einige kommen also noch. Jedenfalls ist Edie mit uns umgezogen und hält uns noch immer jeden Tag auf Trab.

Dancing Starlight, von uns Buddy genannt, kam ebenfalls durch einen Tierschutzverein zu uns. Als er uns vermittelt wurde ahnten wir noch nichts von seiner Verletzung. Er hatte einen Weideunfall und hatte sich einen Zaunpfahl in die Achselhöhle gerammt. In dieser Wunde befanden sich noch Splitter und immer wieder hatte sich diese Wunde entzündet und hat geeitert. Wir haben ihn mehrfach operieren lassen. Er stand mehrere Monate in der Tierklinik Twisteden. Immer wieder ist die Wunde aufgerissen oder hatte sich entzündet.

Nachdem wir Buddy nach Monaten in der Tierklinik endlich wieder nach Hause holten, mussten wir zwei Tage später wieder den Tierarzt holen. Unsere Haustierärztin verwies uns sofort in die nächste Tierklinik. Buddy hatte sich bedingt durch die Wunde Bakterien eingefangen, die sich innerhalb einer Nacht im ganzen Körper verteilt hatten. Sie haben sich unter die Haut gesetzt. Er war total aufgequollen und knisterte wenn man ihn anfasste. Die Bakterien vermerhten sich so schnell, das wir keinerlei Behandlungsmöglichkeiten mehr hatten. Die Medikamente schlugen alle nicht an und der Tierarzt vermutete, dass Buddy starke Schmerzen haben musste. Es hatte keinen Sinn mehr. Wir haben ihn erlöst. Bei Buddy ist es uns besonders schwer gefallen, er war erst 6 Jahre alt und hatte sein ganzes Leben noch vor sich. Nur durch einen blöden Unfall musste er sterben.

Pferde

Pegaz ist mit seinen 6 Jahren unser jüngstes Großpferd. Er kommt ursprünglich aus Polen, bis ein junges Mädchen ihn nach Bremen holte. Für ein freiwilliges soziales Jahr zog sie nach Krefeld und suchte eine Bleibe für ihr geliebtes Pferd. Das ist jetzt mehr als 1 Jahr her. Seit Pegaz bei uns steht, hat seine Besitzerin ihn nur 2 mal besucht, für ca. 5 Minuten. Sie fragt nicht nach ihm und kümmert sich nicht. Wir bleiben auf allen Kosten wie Hufschmied, Futter und Tierarzt sitzen. Pegaz ist ein kleiner Frechdachs und braucht besonders viel Aufmerksamkeit. Sobald man ihm den Rücken zukehrt stellt er wieder Blödsinn an. Er ist ein Ausreißer und geht gerne mal auf der Straße spazieren um die Nachbarn zu begrüßen. Dennoch ist er total verschmust und liebenswert, auch wenn er uns täglich den letzten Nerv raubt.

Lucky, auch liebevoll Stinker genannt, kam durch unsere Mitarbeiterin zu uns. Aufgrund finanzieller Engpässe konnte sie ihn nicht mehr halten und musste ihn abgeben. Wir haben ihn aufgenommen und die Kosten getragen. Seine Besitzerin hat sich dennoch jeden Tag liebevoll um ihn und unsere anderen Pferde gekümmert. Lucky hatte leider kurz vor dem großen Umzug auf unseren Hof einen schweren Weideunfall. Er hat sich an einer Heuraufe verletzt und sich die Haut vom Gesicht gezogen. Wir hätten ihn in der Tierklinik operieren lassen können, allerdings standen die Chancen sehr schlecht, das er es schaffen würde. Er war schon etwas älter und sein Auge war durch den Unfall sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. Höchstwahrscheinlich hätte sich das Gesicht nach der OP entzündet und er wäre blind gewesen. Wir haben diese schwere Entscheidung seiner eigentlichen Besitzerin überlassen. Sie entschied sich dazu Lucky lieber zu erlösen.

Cecino war bei uns am Stall eingestallt, schon lange bevor wir dorthin kamen. Er war in einem katastrophalen Zustand. Er war abgemagert bis auf die Knochen. Man konnte jede einzelne Rippe sehen. Seine Besitzerin kümmerte sich schon lange nicht mehr um ihn und hatte ihn einfach dort abgestellt. Keines der Stallmitglieder hat sich um Cecino gekümmert, alle haben zugesehen wie das Tier immer dünner und dünner wurde.

Wir machten die Besitzerin sofort ausfindig und führten ein ernstes Gespräch mit ihr. Sie war sich natürlich einer Schuld bewusst und erzählte noch stolz, dass sie vor einem halben Jahr noch mit ihm auf Tunieren gewesen sei. Dazu muss man sagen, dass Cecinos Besitzerin knapp 160 Kilo wog, und Cecino nur 1,65m war. Ich mag mir gar nicht ausmalen was Cecino "tragen" musste als diese korpulente Dame auf ihm rumgehopst ist. Wir haben Cecino dann übernommen und aufgepäppelt. Er hat schnell zugenommen und wurde wieder richtig fit. Leider machten ihm seine Knochen ziemlich zu schaffen. Zum Winter hin konnte er kaum noch stehen und legte sich immer wieder auf den kalten Boden. Das Aufstehen war ihm fast unmöglich. Als er eines Tages garnicht mehr stehen konnte und er sichtlich nur noch Schmerzen hatte, haben wir ihn erlöst.

Bert wurde uns von einem Tierschutzverein vermittelt. Seine Besitzerin hatte ihn in einer Pflegestelle untergebracht und jeden Monat Futterkosten bezahlt. Leider sind diese Futterkosten nicht Bert zu Gute gekommen. Als wir Bert das erste mal sahen, war er abgemagert und hatte kaum noch Fell. Er war überseht mit Pilzen und Parasiten. Er stand mit zwei fetten Friesen auf einem Sandplatz, sie standen sehr gut im Futter. Wir haben Bert sofort mitgenommen und ihn bei uns in Quarantäne gestellt. Er wurde sofort Tierärztlich behandelt. Er musste täglich gewaschen werden um die Pilze und Parasiten los zu werden. Als er endlich frei davon war, konnten wir ihn in unsere Rentnergruppe integrieren. Er hatte noch einen wirklich schönen Sommer. Aber seine Beine machten ihm zu schaffen. er konnte nicht mehr stehen und ist städig eingeknickt. Die Tierärztin unseres Vertrauens riet uns davon ab, ihn mit Schmerzmitteln zu behandeln. Er wäre irgendwann einfach zusammengesackt und hätte nicht mehr laufen können. Also haben wir ihn erlöst.

Mary-Lou war einer unserer schlimmsten Fälle. ALs wi May-Lou abholten, war sie in einem so schlechten Zustand, dass wir nicht wussten ob sie überhaupt noch die Nacht überstehen würde. Wir stellten Sie in eine Box mit reichlich Heu und Wasser. Wir konnten ihr nicht einmal Kraftfutter geben, da sie zu dünn war und es nicht vertragen hätte. Wir mussten sie ganz langsam wieder anfüttern. Sie hat mehrere kleine Portionen Rübenschnitzel und andere Aufbaumittel pro Tag bekommen. Sie hatte tatsächlich schon zwei Wochen überstanden und war auf dem Weg der Besserung. Sie stand sogar stundenweise mit unseren Rentnern auf der Wiese. Aber der Erfolg war uns nicht gegönnt. Mary-Lou hatte von Anfang an eine Verletzung am Wiederrist. Er war eitrig und die Haut löste sich davon. Da Mary-Lou mehrere Jahre nicht geimpft worden war, bestand das Risikoeiner Infektion. Unsere Tierärztin riet uns dringend dazu Mary-Lou wenigstens gegen Tetanus impfen zu lassen, das sie bei einer Infektion keinerlei Überlebenschancen gehabt hätte. Also haben wir Mary-Lou impfen lassen.

Der Schock und die Trauer saßen tief als wir Mary-Lou am nächsten Morgen tot in der Box fanden. Sie war noch zu schwach und die Impfung hat ihr den Rest gegeben.

Picaro kam ganz am Anfang schon zu uns. Er sollte Sansibars neuer Spielkamerad werden, nachdem wir Gemmycon verloren hatten. Er wurde zum Polizeipferd ausgebildet und war bei der Reiterstaffel. Aber Picaro war viel zu schreeckhaft und wurde deshlab aussortiert und abgegeben. Wir haben uns Picaro angeschaut und uns dazu entschlossen ihn zu übernehem. Leider konnten wir Picaro aus gesundheitlichen Gründen nicht sofort mitnehmen und mussten ihn noch 2 Monate in seinem alten Stall stehen lassen. Wir haben ausreichend Futtergeld bezahlt! Als Picaro uns dann endlich gebracht wurde, waren wir entsetzt als er aus dem Anhänger kam. Er war so dünn und verängstigt. Er wurde seid unserem Besichtigungstermin nicht mehr gefüttert. Er hatte Angst vor allem und vor jedem. Der morgentliche Weg zur Wiese war eine Qual für Mensch und Tier, schon beim rascheln der Blätter sprang er zur Seite und riss alles um sich herum nieder. Egal ob Karre, Trecker oder Hase, alles hat ihn in Todesangst versetzt.

Mittlerweile ist er ein dicker Moppel geworden, wir haben ihn jetzt seit 4 Jahren und er sieht prächtig aus. Er steht mit seinen zwei Kumpels Lego und Pegaz zusammen und die drei machen jede Menge Unsinn. Leider ist Pico immernoch sehr schreckhaft, wir kriegen diese Angst einfach nicht aus ihm raus. Ob jetzt eine Mülltüte knistert oder irgendwelche Äste knacken, Pico zuckt zusammen. Immerhin haben wir ihn soweit dass er nicht mehr auf einen zu spring und umrennt.

Lego war von uns als neuen Besitzern nicht gerade begeistert. Wir haben ihn auf einem Hof besichtigt und er hat uns erstmal gebissen. Er stand mit einem Haflinger auf einem winzigen Sandplatz ohne Unterstand oder Stall. Er hat Frauen gehasst. Immer wenn wir unsere Hände in seine Richtung streckten, blitzen seine Zähne hervor. Als Lego dann bei uns am Stall stand, war es für uns zu Anfangs sehr schwierig mit ihm umzugehen. Man musste sogar aufpassen wenn man an seiner Box vorbei ging, man durfte ihm nicht den Rücken zu drehen. Mittlerweile ist Lego ein richtiger Schmuser geworden und rückt einem manchmal zu sehr auf die Pelle.

Schecky, Nicki und Laura sind unsere kleine Schetty-Familie. Schecky ist die Mama von Nicki und Laura. Usere drei Damen wurden uns über eine Tierschutzorganisation vermittelt. Die drei haben in einer Box in einem total verlassenen dunklen Stall gestanden und haben so gut wie nie das Tageslicht, geschweige denn Gras gesehen. Als wir die drei Damen zu uns an den Stall stellten, sind diese ständig ausgebrochen. Sie sind über alle Wiesen gerannt und haben alle Männer verrückt gemacht. Wir haben innerhalb einer Woche unseren kompletten Garten umgebaut und zu einem Shettyparadies verschönert. Von da an standen die Mädels bei uns im Garten und haben morgens schon ins Wohnzimmer geschaut und rumgebrummelt. Das hatte zum Vorteil das wir unsere Schecky genau im Auge behalten konnten. Sie hatte auch Asthma und hat sehr schlecht Luft bekommen. Wir haben versucht sie mit Eigenblut zu behandeln, aber dadurch wurde es noch schlimnmer. Sie hat Cortisontabletten bekommen. Wir mussten mit der Zeit die Dosis immer wieder erhöhen. Ihre Atmung wurde immer schlechter. Sie hat es nicht bis zum Umzug geschafft. Wir haben sie mitten in der Nacht in die Tierklinik gebracht. Der Sauerstofftest gab uns kein gutes Ergebnis. Der Sauerstoffgehalt war nur noch bei 35%. Wir haben unsere Schecky erlöst. Für ihre beiden Töchter war der Verlust eine schreckliche Tortour. Sie haben tagelang gewiehert und sind aufgeregt hin und her gelaufen. Als unsere Mädels dann eine Woche später umgezogen sind, haben sie unsere kleinen Männer kennen gelernt. Die Jungs haben ihnen über den Verlust hinweg geholfen. Die beiden Schwestern sind noch immer ein Herz und eine Seele.

Jimmy war ebenfalls ein Pony unseres Stallbesitzers. Er war Benny's bester Freund und Spielgefährte von unserem Esel. Jimmy hat starke Probleme mit der Verdauung und muss eine strenge Diät einhalten. Er muss regelmäßig gewaschen werden, weil sein Popo sonst total verklebt. Er hat ständig Durchfall oder Kotwasser. Er bekommt ausschließlich Heu zu fressen, keine Möhren, keine Äpfel und keine Leckerchen! Das ist für den verfressenen Jimmy ein Dorn im Auge. Er frisst alles was ihm in die Quäre kommt. Er ist ein Schmuser und ein richtiger Eifersüchtel. Er kann es gar nicht ertragen wenn jemand anders gestreichelt wird. Er ist ein Herzenspferd, er sieht sofort wenn es dir schlecht geht und muntert dich mit seiner süßen bedröppelten Art ruck zuck wieder auf.

Snoopy, Lucy, Charlie und Linus kamen als Fohlen zu uns. Wir dachten sie wären alle fit und gesund, aber alles kam anders als gedacht. Alle vier Babys waren sehr dünn und hatten kaum Fell. Es war kurz vor Weihnachten, also haben wir ihnen Hundedecken angezogen, weil sie so gefroren haben. Snoopy ging es zwei Tage nach seiner Ankunft sehr sehr schlecht. Er war apathisch und hat nur gehustet. Heilig Abend haben wir dann mit ihm in der Pferdeklinik verbracht. Diagnose: Lungenentzündung. Die Ärzte hätten alle nicht gedacht, das er es schaffen würde. Er war knapp 3 Wochen in der Klinik. Er hatte schon kräftig zugenommen, war aber im Gegensatz zu den anderen immer noch schmächtig. Snoopy hängt auch vom Kopf her immer noch etwas hinterher. Seine Freundin Lucy hatte zum Glück nichts außer leichtes Untergewicht. Auch Charlie war nur etwas dünn aber sonst gesund. Linus hatte eine starke Erkältung und schniefte ohne Ende. Sobald wir die Medikamente absetzten, fing es wieder von vorne an. Mit Snoopy hatten wir immer wieder Schwierigkeiten, er war Dauergast in der Pferdeklinik. Alle Mitarbeiter kennen dort seinen Namen. Wir haben Linus irgendwann von der Gruppe getrennt und zu den anderen Shettys gestellt. Er war viel größer und auch schon viel reifer als seine Mitbewohner. Als wir Linus zum Kastrieren brachten, wussten wir noch nicht was uns erwarten würde. Nach der Operation ging es Linus noch sehr gut. Nach einigen Tagen hat er Fieber bekommen und wurde sehr schlapp. Die Ärtzte wussten nicht woher diese kam. Sie haben ihn unterschiedlich behandelt, nichts hat angeschlagen. Nach einer Woche beschlossen die Ärtze ihn nochmal zu opererieren, sie fanden Magengeschwüre und einige waren bereits geplatzt. Für Linus kam jede Hilfe zu spät. Er wurde in Narkose gelassen und eingeschläfert. Dass hat uns alle echt umgehauen. Damit hätte keiner gerechnet. Er war ein wirklich besonderes Pony. Er fehlt uns jeden Tag. Die drei andern kleinen sind nun knapp 1,5 Jahre, wir haben ihnen einen neuen Spielkameraden im selben Alter besorgt. Merlin!

Merlin wurde uns durch einen Bekannten vorgestellt. Er stand an einem Stall und seine Besitzerin kümmerte sich nicht mehr um das Fohlen. Einige Einstaller konnten nicht dabei zusehen wie das Fohlen ganz alleine in einer Box stand, ohne Zuneigung oder Artgenossen. Sie wendeten sich an uns, wir waren ja auch gerade auf der Suche. War das Zufall oder vielleicht doch Schicksal? Merlin passte in die Gruppe wie die Faust aufs Auge. Als wir die Gruppe zusammenführten, war es, als wäre Merlin schon immer da gewesen. Sie nahmen Merlin sofort auf und er war direkt Teil der Gruppe. Die vier sind heute unzertrennlich. Gerade sind sie in ein größeres Gehege gezogen, damit die jungen Hüpfer Platz zum toben haben.